Auf nach Asien - Bali, Indonesien

27März2014

Zwei Wochen Bali sind angesagt, sozusagen Urlaub im Urlaub. Hier kann man sich als armer Backpacker sogar einen fetten Wellnessurlaub leisten, denn nichts kostet viel. Das konnten wir aber am Flughafen bei der Taxisuche noch nicht einschätzen, also wurden wir ziemlich abgezogen und zahlten das vierfache. Nicht weiter schlimm, immer noch günstiger als das Taxi zu Hause. Und wir hatten gerade 1.000.000 indonesische rupien abgehoben, das sind 60€. In Kuta angekommen, checkten wir in ein Hotel in der Partystraße ein. Wir waren begeistert, es sah aus wie ein großer Tempel, einfach schön. Sogar mit großem Pool. Der einzige Haken: Es gab keine Klimaanlage und man ist quasi geschmolzen. Das alles gabs für gerade mal 12 Euro pro Nacht. Auch das Essen war günstig in einer kleinen Gasse zu bekommen. Da wir eine Inselumrundung geplant hatten, ging es dann nach Westen in einen Ort, an dem wir nach 3 Stunden fahrt auch ankamen - und dann am liebsten gleich wieder eingestiegen wären. Doch dann standen wir da, an einer Landstraße voll mit Ständen Einheimischer und weit und breit kein Tourist, Restaurant, Shop, noch irgendeine Art von westlicher Kultur. Hätte man sich doch nur vorher über die Orte informiert. Eins stand fest, dort wollten wir nicht bleiben und schon hielt ein Kleinbus voller Menschen und ohne Türen an - ein ganz normaler Bus eben. Für 50.000 wurden wir damit 1,5 Stunden lang noch weiter an den Arsch der Welt gebracht, ganz in den Westen. Dort gab es dann eine Art Busbahnhof und wir fragten wann der nächste Bus denn nach Singaraja/Lovina fährt, das ist ganz im Norden. Der Fahrer meinte wenn der Bus voll ist, das Problem an der Sache war, dass kein Schwein dort war und es auch nicht so aussah, als ob noch jemand kommen würde, denn es wurde auch langsam dunkel. Also bezahlten wir den ganzen Bus 400.000idr also 24 Euro. In anbetracht, dass die Strecke 2,5 Stunden dauerte, eigentlich ein fairer Preis :D. Endlich kamen wir in Lovina an und gingen in das erstbeste Hotel, ein riesiges indisches Hotel und auch dort wurde man abgezogen. Wir bekamen natürlich das größte und teuerste Zimmer, denn alles andere war ja "ausgebucht". Wir hatten dann jeder ein Doppelbett, Klimaanlage, ein riesiges Badezimmer mit kalter Dusche und ohne Klospühlung, einen netten Pool und Frühstück (Reis, Nudeln und Krabbenchips - pfui). Am nächsten Tag waren wir zunächst hilflos doch dann trafen wir endlich jemanden der Englisch konnte und uns einen Homestay direkt am Strand empfohlen hatte. Dort blieben wir zwei Nächte, leihten uns einen Motoroller aus, trafen nette Leute in einer Bar und machten eine Delfinwatching Tour + Schnorcheln mit. Dann ging es nach Ubud, endlich wieder ein Ort mit ein paar mehr Touristen in der Mitte der Insel. Auf dem Weg zeigte uns der Fahrer einen Tempel, Reisterassen, heiße Quellen (Brackwasser, in dem tausend Menschen badeten) zwei nebeneinanderliegende Seen, eine Affenstraße und eine Kaffeeplantage. Der Ort war ganz schön, mit netten Restaurants und wir machten eine Raftingtour durch den Regenwald mit, fuhren mit Motorollern herum und gingen in den Monkey Forrest. Der nächste Stop war Padangbai, im Osten der Insel und von dort aus ging es auf die Trauminsel Gili Trawangan. Kein Verkehr, keine Straße sondern nur Pferdekutschen und Fahrräder, viele Restaurants und Unterkünfte, coole Bars zum trinken und feiern, viele junge Leute und einer wunderschönen weißen Strand mit klarem, türkisblauem, 29 Grad warmem Wasser. Sitzsäcke und Liegen am Strand, dazu einen frischgepressten Ananassaft - so lässt es sich aushalten. Es war so schön, dass wir unsere Pläne über den Haufen warfen. Wir verlängerten den Urlaub auf einen Monat, länger erlaubt uns das Visum nicht. Nach ca. 9 Tagen verließen wir das Paradies und fuhren nach Seminyak - das Surferparadies. Wir surften 4 Tage und es läuft schon echt gut. Der nächste Stop wird wieder Kuta sein, um dort nochmal richtig schön feiern zu gehen und unsere deutschen Freunde, die wir in Australien kennengelernt haben, dort zu treffen.  

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Wassertempel

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Gili Island

Great Ocean Road und Adelaide

27März2014

Nach den 2 schönen Wochen in Melbourne ging es auf die Great Ocean Road. Die Ausblicke waren echt toll und man konnte echt weit gucken. Wir trafen auf dem Weg unsere Freunde aus Cairns und fuhren mit ihnen Zusammen die Strecke. Sie zeigten uns die schönsten Plätze und dann fuhren wir alle auf einen Rastplatz im Wald. Am nächsten Tag hielten wir noch am Blue Lake und dann ging es nach Adelaide. Dort kamen wir Abends an und gingen alle zusammen in die Shishabar. Danach verabschiedeten wir uns, denn die Jungs wollten die Westküste bereisen. Auf den ersten Blick sah Adelaide echt cool aus und zum feiern auf jeden Fall gut geeignet. Wir verbrachten die Zeit oft am Strand, der echt schön war und das Wasser war klar. Außerdem war es wärmer als in Melbourne. Nach ein paar Tagen ging es dann nach Darwin für einen Tag und dann weiter nach Bali. Das Auto stellten wir in einer Wohngegend in der nähe des Flughafens ab. Darwin war viel zu warm und die Stadt war eher langweilig. Einen Strand gab es irgendwie nicht.

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Auf geht's in die coolste Stadt!

27März2014

Fahrt nach Melbourne.
Nach dem Stop in den Blue Mountains ging es los Richtung Melbourne. Wir fuhren ein paar Tage und hielten überall an, besonders beeindruckend war Jervis Bay, Phillip Island und der Wilson Promontory Nationalpark. Jervis Bay war ein großes Naturschutzgebiet mit schönen Stränden. Der Wilson Promontory Nationalpark war der Hammer. Sehr schöne Aussichten auf Strände, Waldgebiete und kleine Inseln im Meer, dazu gab es viele Wanderwege von denen wir aber nur 2 gingen. Zu sehen gab es sogar die erste Schlange. Wir blieben sogar eine Nacht auf einem großen Parkplatz mit Campingplatz. Ein Highlight war, dass wir Kängurus und Emus sehen konnten und sogar ziemlich nah rangingen. Phillip Island war eine Halbinsel auf der es Pinguine gibt, doch die Besichtigung kostete extra, also ließen wir es sein und gingen stattdessen in ein Koalareservat - ein sehr schöner Anblick und auch nicht allzu teuer, dafür, dass wir dann endlich mal Koalas sehen konnten, die wir überall vergeblich suchten.

Melbourne.
Endlich kamen wir in Melbourne an, das fahren in der Stadt war die Hölle, man kam nie voran, weil überall Straßenbahnen fuhren und sehr viel Verkehr war. Wir suchten uns ein cooles Hostel direkt im Zentrum und parkten 10 Minuten entfernt auf dem einzigen Parkplatz auf dem man unbegrenzt stehen durfte. Wir blieben eine Woche in dem Hostel. Einen Tag gingen wir zu Fuß nach St. Kilda zum Strand, danach nahmen wir die Straßenbahn, denn der Weg dauerte 1,5 Stunden. St. Kilda ist ein cooler Strandort, mit Möglichkeiten zum feiern und cooler Strandpromenade und außerdem wohnten Nico, Max und 4 andere dort, die wir in Sydney kennenlernten. Es folgten lustige Goonabende, Skateboard fahren, Strandtage und der Versuch in den Club Revolver zu gehen, der Club, der ein ganzes Wochenende durchgehend geöffnet hat, in dem die Leute sogar Tagsüber feiern gehen sollen. Die 2. Woche machten wir Couchsurfing und hatten echt großes Glück auf so nette Gastgeber zu treffen. Wir lebten zu 8. in einem riesigen Haus und hatten lange nicht soviel Luxus. Wir konnten kochen und hatten sogar mal einen Backofen, 2 Badezimmer, 2 Fernseher, wlan, ne Waschmaschiene die kein Geld kostete und einen Garten. Und die Leute waren alle super nett und freundlich und die andere Couchsurferin, die aus Frankreich kam, war auch super nett. Insgesamt eine echt super tolle Zeit dort und die Stadt gefiel uns beiden sehr gut.

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Die Reise geht weiter - in die Blue Mountains!

07Feb2014

Nach langem Aufenthalt in Sydney in ein beschissenem Zimmer, dass man jedoch trotzdem Wert schätzen sollte, ging es endlich weiter - in den Westen zu dem Blue Mountains Nationalpark nach Katoomba. Wir fanden einen schönen Parkplatz für die erste Nacht seit langem in unserem Van inklusive genug Wiesen für einen Zeltaufbau für unseren Mitfahrer, den wir bereits in Sydney kennengelernt haben. Nachdem wir die erste Nacht überstanden hatten, die ziemlich kalt war, gingen wir los zu den Wanderwegen durch die Blue Mountains, die sich übrigens sehr nah an den kleinen Orten befanden, wie wir später feststellten als wir nur 50 m bis zur Straße brauchten. Von den vielen Aussichtsplattformen hatte man einen gigantischen Ausblick bzw. Weitblick. Die Wege, die man geht haben sich wirklich gelohnt. Man sieht einen riesigen Canyon vor sich inklusive Wasserfall und riesige bergige Wälder, die aussehen wie in Jurassic Park. Auch auf den Wanderwegen gibt es viel Abwechslung. Mal geht man durch normalen Wald, mal sieht es aus wie im Regenwald, mal ist es richtige kletterarbeit und mal ist es nass und rutschig. In einem kleinen Tal gibt es einen kleinen Wasserfall, der in einem Pool endet - das sieht richtig Paradiesisch aus. Selbst das kleine Dorf Leura, durch das wir gehen mussten, war sehr idyllisch und schön. Nach dem Wandern fuhren wir nach Katoomba und guckten uns den Ort an. Danach gingen wir am selben Platz schlafen.

Tag 2.
Nachdem das Wetter am ersten Tag bombe war, war es am Morgen schon bewölkt und kühler. Diesmal musste ein Pulli mit, aber das schreckte uns nicht ab. Wir gingen in die andere Richtung los, wieder von den Leura Cascades in dem Dörfchen Leura aus, wobwir schliefen. Das Ziel waren die Three Sister, eine große Steinformation. Auf dem Weg, der sehr abenteuerlich war und viele gigantische Ausblicke bietete, wurde es leider langsam immer nebliger und fing an zu nieseln. Wir kamen gerade bei den Three Sisters an und es fing an in Strömen zu regnen und der Nebel wurde undurchdringbar. Glücklicherweiser herrschte dort so viel Tourismus, dass es genug Shops und Infocenter zum unterstellen gab. Das hatten wir eigentlich nicht erwartet, da die Bilder ja immer nur die Natur zeigen und nicht die Seite, von der fotografiert wird. In unserem Fall kam das bebaute Land jedenfalls trotzdem gerade rechtzeitig. Nun tauchte aber das nächste Problem auf und zwar: Wie kommen wir jetzt zurück? Selbst der Weg über die Straße hätte mindestens 1 1/2 Stunden gedauert. Taxi - zu teuer also warteten wir auf einen Bus umd tatsächlich kam ein Tourbus, der eigentlich nur Touristen befördert, die diesen Bus gebucht haben, aber der Fahrer war so nett uns mitzunehmen. So fiel der Tag ins Wasser und wir fuhren, als wir am Auto ankamen, einfach weiter. Verpasst hatten wir die Katoomba Wasserfälle, den Three Sisters Walk und die Giant Stairways, die aber eh geschlossen waren. Im Endeffekt garnicht so schlimm, da wir viele schöne Ausblicke hatten. Wir fuhren direkt an die Küste an einen Ort unterhalb Sydney - Kiama heißt er. Dort chekte unser Mitfahrer in ein Hotel ein und wir konnten uns im warmem aufhalten, bis wir in unser Auto vor die Tür gingen und auf dem Parkplatz schliefen. Außerdem habe ich - unglaublich aber wahr - meinen 2. Fastentag überstanden :D

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Weihnachten und Silvester

06Jan2014

Hi liebe Leser,
es ist mal wieder Zeit etwas zu berichten, da trifft es sich doch gut, dass wir gerade Weihnachten und Silvester hinter uns haben.

Weihnachten wird hier ja bekanntlich am 25. gefeiert doch wir wollten unsere deutschen Traditionen nicht ausfallen lassen, deshalb feierten wir am 24. Wir verbrachten den Tag mit Will und Maddie, den Amerikanern und mit Loko und Ruppi, Lenas Freunden und mit Carl und Casimir, den Freunden von Lenas Freunden. Wir gingen am Darling Harbour essen und dort entstand auch das tolle Foto. Danach ging es in unser Zimmer zum feiern. Wir hatten uns auch noch einen viel zu teuren Schokokuchen gekauft, den am Ende keiner essen wollte, weil er zu schokoladig war. Ein bisschen Weihnachtsstimmung kam auf, nachdem wir Kerzen angezündet hatten und unsere Weihnachtshüte aufhatten. Außerdem hatte Will egg nog für alle gemacht, das ist Tradition bei denen zuhause. Nicht was für jeden Geschmack, aber ich mochte es. Schön war, dass jeder etwas zum auspacken hatte, auch wenn es nur Kleinigkeiten waren. Trotzdem ist Weihnachten zuhause doch am schönsten und das Wetter gehört einfach dazu :-)

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Silvester war auch mal etwas ganz anderes. Die Jungs suchten einen tollen Platz auf der anderen Seite des Hafens aus und legten über Nacht eine Plane auf ein Stück Rasen direkt am Wasser - typisch deutsch. Morgens saßen sie sich dann dorthin und die Mädels kamen mit dem Essen nach. Zum Glück war der Platz im Schatten, denn die Sonne schien fast den ganzen Tag. Gegen Abend fingen wir an zu trinken, wir haben uns sogar zu 4 ne Flasche Vodka gekauft - 35$, das musste mal sein :-D Jetzt komme ich zu dem außergewöhnlichen Part - das Feuerwerk. Es war natürlich gigantisch, einmal eins um 9 und das große um 12. Das mal zu sehen hatte sich gelohnt. In jeder Bay gab es ein riesiges Feuerwerk und natürlich auf der Harbour Bridge. Danach war die Party leider viel zu schnell zuende denn alle haben sich auf den Rückweg gemacht. Man konnte kein Taxi nehmen und man musste natürlich 3 Stunden anstehen, allein um in den Bahnhof zu kommen. Deshalb gingen wir - bis zur Harbour Bridge, drüber und zum Circular Quay Bahnhof, der nach den 3 Stunden auch schon leer war. Dann konnten wir ein kleines Stück Zug fahren, brauchten aber trotzdem insgesamt 3:40 für den Rückweg. Mal zum Vergleich - hin brauchten wir 40 Minuten mit Bus und Fähre. Trotzdem muss man das einmal gesehen haben :-)

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Ich wünsche allen ein Frohes neues Jahr - auf all die Erfolge, die noch kommen werden und diese, die man schon hatte!

Auf nach Sydney

08Dez2013

Overnightstop in Coffs Harbour.
Das war unser vorletzter Stop bevor wir in Sydney ankamen. Zu dem Zeitpunkt hatte ich bereits mein altes Handy verloren und mir ein neues besorgt. Die Pechsträhne hat begonnen. Coffs Harbour selbst ist relativ uninteressant aber der Strand ein Stück südlicher ist echt schön. Die Wellen eigentlich perfekt zum surfen lernen, wenn man denn ein vernünftiges Surfboard gehabt hätte. Immerhin sind wir nicht von riesigen Wellen an den Strand gespült worden wie zuvor. Als wir Abends ankamen versuchten wir mit unserem Gaskocher Pfannkuchen zu machen, aus dem Kaiserschmarn wurde. Und als wir morgens ausparken wollten, war ein Zaun im Weg, der leider stärker war als unser Auto und unsere Rücktür unzugänglich machte. Wir hoffen, dass wir in Sydney eine Ersatztür finden und jemanden, der sie günstig einbaut. Und das wir endlich einen Job finden.



Ankunft.
Nach einer weiteren Nacht auf einem Rastplatz und einigen Stunden fahrt kamen wir langsam Richtung Sydney. Da wir alle Mautstraßen umfahren wollten, fuhren wir ziemlich lange in den Randgebieten herum bis wir endlich ankamen. Wir dürfen nämlich bei Freunden von Lena wohnen. Einen Parkplatz zu finden ist auch fast unmöglich, aber wir hatten echt Glück als wir einen Straßenabschnitt mit abgebauten Parkanweisungsschildern fanden.

Brisbane & Gold Coast (Surfers Paradise, Byron Bay)

08Dez2013

Man weiß langsam echt zu schätzen, wie es ist ein Haus zu haben mit warmer Dusche und Backofen :) Leider hielt das nicht lange an, denn wir fanden keinen Job und haben mal wieder unsere Pläne umgeworfen. Wir entschieden uns nach 2 Wochen auszuziehen und Richtung Sydney zu reisen, um dort noch vor Weihnachten zu arbeiten, da zu der Zeit viele Arbeitskräfte gesucht werden (eigentlich). So schwer haben wir uns das mit der Jobsuche auch nicht vorgestellt aber es scheinen viele Backpacker das Problem zu haben. An meinem Geburtstag gab es sogar mal Lachs und Rührei und Bacon *-* und zum Abschluss gingen wir mit unseren Mitbewohnern ins Valley zum feiern. Eigentlich eine schöne Zeit (auch weil es eine tolle Kaffeemaschiene gab) aber es gab kaum was zu tun, außer auf Jobsuche zu gehen und vor dem Fernseher zu sitzen :D Und eventuell erwarten uns noch offene Rechnungen, da wir nichts von den Mautstraßen wussten und es auch irgendwie nichts zum zahlen gab..


Surfers Paradise.
Auf dem Weg nahmen wir eine fremde mit, dachten uns das kann lustig werden, wurde es aber nicht. Eigentlich hatten wir nur ärger mit ihr. Wir mussten sie abholen, als wir ankamen hatte sie nichtmal einen Schlafplatz organisiert und sie ging uns damit auf den Geist, dass sie auf unserem Vordersitz schlafen wollte. Da dies nicht in Frage kam, vorallem wegen dem Risiko erwischt zu werden, musste sie sich über Couchsurfing einen Schlafplatz suchen, den sie letzendlich auch fand - in einem riesigen Wolkenkratzer mit Luxuseinrichtung und super Aussicht. So ein Glück hatten wir noch nicht. Nachdem wir Didgeridoo gespielt haben (oder versucht haben) suchten wir uns einen Schlafplatz. Als es dann auf die Frage wegen dem Spritgeld kam, bot sie uns tatsächlich ganze 5 Dollar an und nach einer kleinen Diskussion hatten wir am Ende nichts, mussten sie dafür aber auch nicht zur Bushaltestelle fahren :D Nach dem miserablen Start wurde es ganz schnell ganz schön, denn es gab einen sehr schönen Strand mit heftigen Wellen, es war keine Zeit zum entspannen im Wasser. An einem Abend gingen wir mit zwei anderen zum Clubcrawl für 30 Dollar. Das Geld hatte sich echt gelohnt, man war in 5 Bars bzw Clubs, bekam immer ein Freigetränk, Wurst soviel man wollte, konnte Billiard spielen und Bowlen waren wir auch. Wir haben die besten Clubs gesehen, Sin City und Vanity, in dem auch Justin Bieber ein Abend vor uns war :D Da man mehr als feiern und am Strand liegen auch nicht machen konnte, fuhren wir weiter.


Tagesstop in Nimbin.
Nimbin ist ein lustiger kleiner Ort, in dem die Leute versuchen Marihuana zu legalisieren. Überall gibt es Shops, die Bob Marley Sachen und nützliche Utensilien zum rauchen verkaufen. Eigentlich sollen dort überall Dealer herumlaufen und man soll überall Cookies angeboten bekommen, aber wir sahen keinen von denen, waren vielleicht zur falschen Tageszeit dort. Da es dort sonst nichts gab, fuhren wir weiter.



Byron Bay.
Jetzt sind wir in Byron Bay und liegen am Strand im Van. Das Wetter ist schön und gleich gibts Nudeln aus der Dose :D Nachtrag: Die Nudeln waren ecklig aufgeweicht und die Soße war auch ecklig.
Als wir in Byron ankamen fielen uns gleich die unzähligen "No Camping" Schilder auf und waren zunächst abgeschreckt irgendwo mit dem Van zu schlafen, doch wir fanden einen schönen Platz in einem Waldweg auf einem Berg. Wir trafen wieder auf die feierwütigen Schoolies, die Schulabgänger Australiens, die ihren Urlaub hauptsächlich in Byron Bay und Surfers Paradies verbringen. In Byron Bay bekamen wir sogar unseren 1. Minijob, für 2 Stunden Flyer verteilen + Pizza umsonst, das erbrachte uns je 40$. Schonmal ein Anfang. Außerdem bekamen wir, gerade als wir den Entschluss gefasst hatten ein Surfboard zu kaufen, eins geschenkt. Da aber eine Finne abgebrochen war, mussten wir die gegenüberliegende auch abbrechen und das Surferlebnis wurde stark eingeschränkt. Es war unglaublich schwer damit zu surfen. Entweder wir gingen damit unter, trieben ab oder es surfte ohne uns. Spaß brachte es trotzdem. Nach ein paar Tagen dort wurde es uns zu langweilig und wir zogen weiter Richtung Sydney.

Von Mission Beach nach Brisbane

11Nov2013

Viel Zeit ist vergangen, wir sind bereits in Brisbane und haben ein Zimmer in einer WG. Wie es dazu kam und was wir erlebt haben fasse ich jetzt zusammen.

Mission Beach.
Ein kleiner Ort direkt am Meer, an dem wir zuerst hielten und am Strand schliefen.


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Townsville.
Wir näherten uns Townsville, der Stadt, von der wir vorher hörten, sie sei hässlich. Ganz so hässlich war sie dann doch nicht. Als wir ankamen wurde es dunkel und wir lernten schnell, dass es überhaupt nicht schön ist im dunkeln in einer völlig fremden Stadt anzukommen. Man findet sich nicht zurecht und außerdem war mal wieder etwas im Auto ausgelaufen, diesmal war es das Spülmittel und es war äußerst schwierig eine Abwaschstelle zu finden, am Ende musste ein Trinkwasserbrunnen herhalten.
Nachts wurden wir dann auch noch von kleinen Fliegen und Mücken zerstochen. Wir blieben 3 Nächte.

Magnetic Island.
Von Townsville aus nahmen wir eine Fähre nach Magnetic Island. Wir fuhren Bus, wanderten und trampten über die Insel und fanden eine paradiesische Bucht "Radical Bay" in der wir baden gingen. Dann ging es weiter nach Airlie Beach.
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Airlie Beach.
Auf Airlie Beach freuten wir uns, da es als kleiner Partyort bekannt war. Ganz so viel Party fanden wir da dann doch nicht vor, da es nur eine Straße gab, in der sich alles abspielte. Stattdessen trafen wir auf eine menge Backpacker. Die Vans stapelten sich schon fast auf dem Parkplatz bei den Strandduschen. Nachts traf man dann alle an einem einsamen Strand wieder, der als allgemeiner Schlafplatz für Backpacker bekannt war. Nirgendwo anders trafen wir so viele Backpacker mit Vans. Nach einer Woche buchten wir eine Segeltour zu den Whitsundays.

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Whitsundays.
Es war mal etwas ganz anderes auf einem Segelboot zu reisen und dann auch noch so schöne Inseln zu bewundern. Wir gingen 2 mal schnorcheln und es war der Hammer. Man sah das Meer vor lauter Fischen nicht mehr, denn diese kamen in Schwärmen wenn sie gefüttert wurden. Und sie waren riesig. Der Sonnenuntergang war auch fantastisch. Am nächsten morgen ging es zum Whitehaven Beach.
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Fraser Island.
Zunächst wollten wir von Hervey Bay aus nach Fraser Island eine Tour buchen doch die war für den nächsten Tag ausgebucht also entschlossen wir uns die Tour von Rainbow Beach aus zu buchen und fuhren noch Abends weiter nach Süden. Am nächsten Morgen ging es los. Wir wurden von dem riesigen 4WD Bus abgeholt um auf die größte Sandinsel der Welt zu fahren, die ausschließlich mit 4WD Autos befahren werden darf. Auf dem Weg zur Insel sahen wir von der Fähre aus Delfine. Dann fuhren wir am 75 Mile Beach entlang. Der erste Stop war der Lake McKenzie. Glasklar gelblich leuchtendes, ins schwarz übergehendes Wasser. Perfekt zum baden. Darauf folgte ein kleiner Regenwaldspaziergang, die Besichtigung des Maheno Shipwrecks, die Coloured Sands und der Eli Creek. In dem Fluss war die Strömung so stark, dass wir uns einfach nur reinlegen mussten und den ganzen Fluss entlanggetrieben sind. Entspannung pur.

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Brisbane.
Nach einem kurzen Zwischenstop in Noosa kamen wir mal wieder Nachts in Brisbane an, was ein riesen Fehler war, da wir uns in dem Verkehr nicht zurechtfanden und notgedrungen in ein Parkhaus flüchten mussten, da auch kein Parkplatz zu finden war. Nach 2 Nächten stellten wir fest, dass es ziemlich schwierig ist in solch einer großen Stadt eine verwinkelte Gasse zum Campen zu finden und buchten für eine Nacht ein nettes Hostel mit Dachterassenpool und toller Aussicht. Mal ganz abgesehen von dem 14er Zimmer war es dort ganz schön doch auf Dauer zu teuer. Deshalb suchten wir nach einem Zimmer. An dem Tag der Besichtigung lief alles sehr unkompliziert und wir holten nach 10 Minuten unsere Matraze aus dem Van und zogen ein.

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Die Reise beginnt

20Okt2013

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Great Barrier Reef Trip.


Da es höhste Zeit war einen Ausflug zum Great Barrier Reef zu machen, taten wir dies noch von Cairns aus. Wir hatten natürlich keine Ahnung, dass man den Wetsuit auf dem Schiff extra bezahlen musste, also hatten wir keinen, da keiner von uns an Geld dachte. Dasselbe zählt auch für Unterwasserkameras, usw. Aber wir konnten einen Ausweis hinterlegen und ein Foto, dass von uns gemacht wurde später zahlen. Essen war zum Glück mit drin, sonst wären wir wahrscheinlich verhungert. Der Trip ging nämlich von Morgens bis Abends, waren an zwei Spots und die Fahrt zum Riff dauerte jeweils 2,5 Std. Wer gerne schnorcheln oder tauchen geht sollte auf jeden Fall mal zu diesem Riff fahren, denn es ist das schönste, dass ich bisher gesehen habe. Man muss nichtmal tauchen, denn man kann ca. einen Meter über dem Riff schnorcheln, manchmal wird es so eng, dass man denkt man wird gleich von den Korallen aufgeschlitzt. Die Fische sind Riesig und sehr schön und das Wasser türkis bis tiefblau und die Sicht ist super. Auf dem Rückweg konnte man sich noch hinter dem Schiff an einem Netz festhalten und hinterherziehen lassen, was sich aber schwerer als gedacht herausstellte, da man sich das Netz mit gefühlten 30 anderen Leuten teilen musste, die das Netz unter Wasser drückten.

Einen Tag nach dem Trip, Abends.
Da wir ja nun ein Auto hatten dachten wir uns, dass es Zeit ist endlich mit der Reise zu beginnen. Also fuhren wir Nachts los in Richtung Atherton Tablelands um die Wasserfälle zu bestaunen. Wir kamen Nachts im Nirgendwo an kurz nachdem wir dachten wir haben uns verfahren. Um uns herum nur Regenwald und es war Stockfinster. Man konnte einen Wasserfall rauschen hören. Schnell gingen wir schlafen, damit uns die Mücken (und andere Tiere) nicht auffressen konnten. Am nächsten Morgen war alles gar nicht mehr so unheimlich und wir fanden sogar den Milla Milla Wasserfall in dem man baden konnte, was uns aber zu kalt war. Lieber fuhren wir zu einem anderen Wasserfall, der ebenfalls sehr schön war und kletterten hinunter, um auch von unten Fotos zu machen. Später fuhren wir nach Mission Beach zum Strand und dann nach South Mission Beach um dort zu übernachten (ebenfalls am Strand). Schlafen im Van ist übrigens momentan Nachts sehr angenehm und nicht zu warm, wenn nicht Morgens gleich die Sonne draufknallt.
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Unser Van & Ellis Beach

09Okt2013

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